Wir möchten Ihnen und Euch danken – für die wertvolle Zusammenarbeit,
für den unermüdlichen Einsatz und die Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen.
„Fürchte dich nicht!“
Mit diesen Worten spricht der Engel in der Heiligen Nacht zu den Hirten und verkündet die frohe Botschaft von Jesu Geburt. Diese Worte begleiten uns auch heute. In einer Zeit, in der vieles im Wandel ist,
bleibt uns diese Botschaft ein sicherer Halt.
Es gab personelle Veränderungen in unserem Team. Wir haben Abschied genommen, aber auch neue Gesichter begrüßt. Und immer wieder durften wir erleben, wie Gott uns zusammenführt und stärkt.
Wir wünschen Ihnen und Euch ein frohes, gesundes und von Gottes Segen begleitetes Weihnachtsfest.
Möge der Friede Christi Sie und Euch erfüllen und uns alle auch im neuen Jahr begleiten.
Hier noch einmal der Hinweis: Vom 22. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026 ist das Büro im Landesjugendpfarramt nicht besetzt.
Die geplante Reform des Wehrdienstes beschäftigt derzeit viele junge Menschen – und die aej macht in ihrer aktuellen Pressemitteilung sehr deutlich, warum. Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz soll ab 2026 ein kompletter Jahrgang angeschrieben und ab 2027 verpflichtend gemustert werden. Das bedeutet: Ein ganzer Lebensabschnitt junger Menschen gerät plötzlich in Bewegung – und zwar nicht nur organisatorisch, sondern auch biografisch und innerlich. Viele fragen sich, wie sie ihre Zukunft planen sollen, welche Entscheidungen mit ihrem Gewissen vereinbar sind und wie sie mit dem wachsenden sozialen Druck umgehen können.
Besonders kritisch sieht die aej, dass die öffentliche Debatte darüber bislang oft an jungen Menschen vorbeigeht.
Während im Alltag die Präsenz von Bundeswehrwerbung deutlich zunimmt – auf Social Media, an Schulen und im öffentlichen Raum – bleiben Gespräche über Alternativen, über Belastungen und über echte Wahlmöglichkeiten häufig im Hintergrund. Genau hier setzt die aej an: Sie fordert eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte, in der junge Menschen nicht nur Objekt politischer Entscheidungen sind, sondern aktiv mitreden und mitgestalten können.
Evangelische Jugendarbeit versteht sich dabei als Raum, in dem Fragen und Zweifel erlaubt sind.
In Gruppen, Freizeiten, Projekten oder im Einzelgespräch bieten Haupt- und Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpersonen, die junge Menschen begleiten, ohne Druck aufzubauen. Es geht um Gewissensbildung, um das Ringen um eine eigene Haltung – und darum, Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen. Diese Nähe zur Lebenswelt Jugendlicher macht die aej selbstbewusst: Sie fordert, dass die Perspektiven junger Menschen im Zentrum der politischen Aushandlung stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stellungnahme liegt auf den Freiwilligendiensten.
Seit Jahren setzt sich die Evangelische Jugend für starke, gut ausgestaltete und fair finanzierte Freiwilligendienste ein – als Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Problematisch wird es, so die aej, wenn der Wehrdienst finanziell deutlich attraktiver ist als ein Freiwilligendienst, der oft nur ein geringes Taschengeld bietet. Dann ist von wirklicher Wahlfreiheit, gerade für junge Menschen aus finanziell belasteten Familien, kaum noch zu sprechen. Darum fordert die aej, Freiwilligendienste auszubauen, besser zu finanzieren und gegenüber verpflichtenden Diensten zu stärken.
Mit dem Beschluss „Wehrdienst – Weckruf!“ ihrer 137. Mitgliederversammlung unterstreicht die aej, dass sie das Thema nicht nur kommentieren, sondern aktiv begleiten will.
Sie kündigt an, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen informiert, beraten und gestärkt werden – unabhängig davon, wie sie sich letztlich entscheiden. Dabei versteht sie sich klar als Verbündete junger Menschen: Sie will sie schützen, stärken und ihnen helfen, ihren eigenen Weg in einer Situation zu finden, in der politische Entscheidungen tief in persönliche Lebensentwürfe eingreifen.
Quelle: [1] Pressemitteilung 5/2025 der aej
https://landesjugendpfarramt-oldenburg.de/wp-content/uploads/2025/12/aej.png289626Ulrich Bohlkenhttps://landesjugendpfarramt-oldenburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Landesjugendpfarramt-Oldenburg.pngUlrich Bohlken2025-12-09 11:49:062025-12-09 11:49:06aej regt eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte an
Die aej hat auf ihrer Mitgliederversammlung 2025 (21. bis 23. November in Plön) ein weitreichendes Paket aus vier Maßnahmenpaketen und einem Solidaritätsbeschluss gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit verabschiedet. Dies ist eine Reaktion auf die Bedrohung demokratischer Strukturen und die Zunahme von Angriffen gegen Engagierte.
Die vier Hauptmaßnahmen:
Stark gegen Rechtsextremismus: Widerstandsfähige Strukturen (Beschluss 1)
Der Vorstand soll bis 2026 einen Unvereinbarkeitsbeschluss entwickeln, der rechtsextreme, rechtspopulistische oder menschenfeindliche Positionen für unvereinbar mit der aej-Arbeit erklärt.
Mitarbeitende und Vertreter*innen müssen sich zu christlichen Werten (Nächstenliebe, gleiche Würde, Gerechtigkeit etc.) bekennen.
Stark gegen Rechtsextremismus: Bildung ist Haltung – Jugend stark machen (Beschluss 2)
Förderung der Fähigkeit junger Menschen, rechtsextremen Positionen argumentativ zu begegnen und demokratische Prozesse zu gestalten.
Schaffung einer zentralen Plattform bis zur MV 2026 zur Bündelung von Materialien und Bildungsangeboten.
Stark gegen Rechtsextremismus: Medienbildung und Jugendpolitik im Netz (Beschluss 3)
Entwicklung von Weiterbildungen/Modulen für Ehren- und Hauptamtliche zum Erkennen von rechtsextremen Inhalten, Umgang mit Hass im Netz und digitaler Sicherheit.
Forderung nach einem sichereren Netz, besserer Regulierung sozialer Medien und konsequenter Strafverfolgung von Hasskriminalität.
Stark gegen Rechtsextremismus: Aktiv helfen (Beschluss 4)
Stärkung struktureller Unterstützungsangebote für Betroffene rechtsextremer Gewalt.
Prüfung der Erweiterung von Versicherungsleistungen für rechtliche Schritte und Erstellung einer Übersicht über Ansprechstellen (staatlich, kirchlich, seelsorgerisch).
🛡️ Zusätzlicher Solidaritätsbeschluss:
Angriffe auf unsere Engagierten sind kein Einzelfall (Beschluss 7)
Betonung der Solidarität mit allen in kirchlichen/evangelischen Kontexten Angegriffenen, Diffamierten oder Bedrohten.
Forderung an kirchliche Institutionen und Jugendverbände zur Entwicklung klarer Kommunikationsstrategien gegen rechte Einflussnahme.
Die aej wird Gespräche mit der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) suchen, um gemeinsame Verfahren zu erarbeiten.
🎙️ Stimmen:
Hansjörg Kopp (aej-Vorsitzender): Die Maßnahmen stärken Strukturen, investieren in Bildung und vermitteln Medienkompetenz. Die Evangelische Jugend verteidigt aktiv christliche Werte und die demokratische Grundordnung.
Dr. Annika Schreiter (aej-Generalsekretärin): Die aej lässt Engagierte mit Anfeindungen nicht allein, sondern schafft Schutz, klare Verfahren und verlässliche Strukturen.
Die Beschlüsse sollen die Evangelische Jugend in ihrer Haltung festigen, Strukturen widerstandsfähiger machen und Engagierte schützen.
Frohe Weihnachten!
/in Allgemein /von Ulrich BohlkenWir möchten Ihnen und Euch danken –
für die wertvolle Zusammenarbeit,
für den unermüdlichen Einsatz und die Bereitschaft,
immer wieder neue Wege zu gehen.
„Fürchte dich nicht!“
Mit diesen Worten spricht der Engel in der Heiligen Nacht zu den Hirten
und verkündet die frohe Botschaft von Jesu Geburt.
Diese Worte begleiten uns auch heute.
In einer Zeit, in der vieles im Wandel ist,
bleibt uns diese Botschaft ein sicherer Halt.
Es gab personelle Veränderungen in unserem Team.
Wir haben Abschied genommen, aber auch neue Gesichter begrüßt.
Und immer wieder durften wir erleben, wie Gott uns zusammenführt und stärkt.
Wir wünschen Ihnen und Euch ein frohes, gesundes und von Gottes Segen begleitetes Weihnachtsfest.
Möge der Friede Christi Sie und Euch erfüllen und uns alle auch im neuen Jahr begleiten.
aej regt eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte an
/in Allgemein /von Ulrich Bohlkenund setzt auf starke Freiwilligendienste
Die geplante Reform des Wehrdienstes beschäftigt derzeit viele junge Menschen – und die aej macht in ihrer aktuellen Pressemitteilung sehr deutlich, warum. Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz soll ab 2026 ein kompletter Jahrgang angeschrieben und ab 2027 verpflichtend gemustert werden. Das bedeutet: Ein ganzer Lebensabschnitt junger Menschen gerät plötzlich in Bewegung – und zwar nicht nur organisatorisch, sondern auch biografisch und innerlich. Viele fragen sich, wie sie ihre Zukunft planen sollen, welche Entscheidungen mit ihrem Gewissen vereinbar sind und wie sie mit dem wachsenden sozialen Druck umgehen können.
Besonders kritisch sieht die aej, dass die öffentliche Debatte darüber bislang oft an jungen Menschen vorbeigeht.
Während im Alltag die Präsenz von Bundeswehrwerbung deutlich zunimmt – auf Social Media, an Schulen und im öffentlichen Raum – bleiben Gespräche über Alternativen, über Belastungen und über echte Wahlmöglichkeiten häufig im Hintergrund. Genau hier setzt die aej an: Sie fordert eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte, in der junge Menschen nicht nur Objekt politischer Entscheidungen sind, sondern aktiv mitreden und mitgestalten können.
Evangelische Jugendarbeit versteht sich dabei als Raum, in dem Fragen und Zweifel erlaubt sind.
In Gruppen, Freizeiten, Projekten oder im Einzelgespräch bieten Haupt- und Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpersonen, die junge Menschen begleiten, ohne Druck aufzubauen. Es geht um Gewissensbildung, um das Ringen um eine eigene Haltung – und darum, Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen. Diese Nähe zur Lebenswelt Jugendlicher macht die aej selbstbewusst: Sie fordert, dass die Perspektiven junger Menschen im Zentrum der politischen Aushandlung stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stellungnahme liegt auf den Freiwilligendiensten.
Seit Jahren setzt sich die Evangelische Jugend für starke, gut ausgestaltete und fair finanzierte Freiwilligendienste ein – als Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Problematisch wird es, so die aej, wenn der Wehrdienst finanziell deutlich attraktiver ist als ein Freiwilligendienst, der oft nur ein geringes Taschengeld bietet. Dann ist von wirklicher Wahlfreiheit, gerade für junge Menschen aus finanziell belasteten Familien, kaum noch zu sprechen. Darum fordert die aej, Freiwilligendienste auszubauen, besser zu finanzieren und gegenüber verpflichtenden Diensten zu stärken.
Mit dem Beschluss „Wehrdienst – Weckruf!“ ihrer 137. Mitgliederversammlung unterstreicht die aej, dass sie das Thema nicht nur kommentieren, sondern aktiv begleiten will.
Sie kündigt an, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen informiert, beraten und gestärkt werden – unabhängig davon, wie sie sich letztlich entscheiden. Dabei versteht sie sich klar als Verbündete junger Menschen: Sie will sie schützen, stärken und ihnen helfen, ihren eigenen Weg in einer Situation zu finden, in der politische Entscheidungen tief in persönliche Lebensentwürfe eingreifen.
Quelle:
[1] Pressemitteilung 5/2025 der aej
„Stark gegen Rechtsextremismus“
/in Allgemein /von Ulrich BohlkenDie aej hat auf ihrer Mitgliederversammlung 2025 (21. bis 23. November in Plön) ein weitreichendes Paket aus vier Maßnahmenpaketen und einem Solidaritätsbeschluss gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit verabschiedet. Dies ist eine Reaktion auf die Bedrohung demokratischer Strukturen und die Zunahme von Angriffen gegen Engagierte.
Die vier Hauptmaßnahmen:
🛡️ Zusätzlicher Solidaritätsbeschluss:
🎙️ Stimmen:
Die Beschlüsse sollen die Evangelische Jugend in ihrer Haltung festigen, Strukturen widerstandsfähiger machen und Engagierte schützen.
Die ungekürzte Pressemitteilung könnt ihr hier herunterladen!