aej regt eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte an

und setzt auf starke Freiwilligendienste

Die geplante Reform des Wehrdienstes beschäftigt derzeit viele junge Menschen – und die aej macht in ihrer aktuellen Pressemitteilung sehr deutlich, warum. Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz soll ab 2026 ein kompletter Jahrgang angeschrieben und ab 2027 verpflichtend gemustert werden. Das bedeutet: Ein ganzer Lebensabschnitt junger Menschen gerät plötzlich in Bewegung – und zwar nicht nur organisatorisch, sondern auch biografisch und innerlich. Viele fragen sich, wie sie ihre Zukunft planen sollen, welche Entscheidungen mit ihrem Gewissen vereinbar sind und wie sie mit dem wachsenden sozialen Druck umgehen können.

Besonders kritisch sieht die aej, dass die öffentliche Debatte darüber bislang oft an jungen Menschen vorbeigeht.
Während im Alltag die Präsenz von Bundeswehrwerbung deutlich zunimmt – auf Social Media, an Schulen und im öffentlichen Raum – bleiben Gespräche über Alternativen, über Belastungen und über echte Wahlmöglichkeiten häufig im Hintergrund. Genau hier setzt die aej an: Sie fordert eine breite, öffentliche Wehrdienstdebatte, in der junge Menschen nicht nur Objekt politischer Entscheidungen sind, sondern aktiv mitreden und mitgestalten können.

Evangelische Jugendarbeit versteht sich dabei als Raum, in dem Fragen und Zweifel erlaubt sind.
In Gruppen, Freizeiten, Projekten oder im Einzelgespräch bieten Haupt- und Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpersonen, die junge Menschen begleiten, ohne Druck aufzubauen. Es geht um Gewissensbildung, um das Ringen um eine eigene Haltung – und darum, Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen. Diese Nähe zur Lebenswelt Jugendlicher macht die aej selbstbewusst: Sie fordert, dass die Perspektiven junger Menschen im Zentrum der politischen Aushandlung stehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Stellungnahme liegt auf den Freiwilligendiensten.
Seit Jahren setzt sich die Evangelische Jugend für starke, gut ausgestaltete und fair finanzierte Freiwilligendienste ein – als Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Problematisch wird es, so die aej, wenn der Wehrdienst finanziell deutlich attraktiver ist als ein Freiwilligendienst, der oft nur ein geringes Taschengeld bietet. Dann ist von wirklicher Wahlfreiheit, gerade für junge Menschen aus finanziell belasteten Familien, kaum noch zu sprechen. Darum fordert die aej, Freiwilligendienste auszubauen, besser zu finanzieren und gegenüber verpflichtenden Diensten zu stärken.

Mit dem Beschluss „Wehrdienst – Weckruf!“ ihrer 137. Mitgliederversammlung unterstreicht die aej, dass sie das Thema nicht nur kommentieren, sondern aktiv begleiten will.
Sie kündigt an, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen informiert, beraten und gestärkt werden – unabhängig davon, wie sie sich letztlich entscheiden. Dabei versteht sie sich klar als Verbündete junger Menschen: Sie will sie schützen, stärken und ihnen helfen, ihren eigenen Weg in einer Situation zu finden, in der politische Entscheidungen tief in persönliche Lebensentwürfe eingreifen.

Quelle:
[1] Pressemitteilung 5/2025 der aej

 

„Stark gegen Rechtsextremismus“

Die aej hat auf ihrer Mitgliederversammlung 2025 (21. bis 23. November in Plön) ein weitreichendes Paket aus vier Maßnahmenpaketen und einem Solidaritätsbeschluss gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit verabschiedet. Dies ist eine Reaktion auf die Bedrohung demokratischer Strukturen und die Zunahme von Angriffen gegen Engagierte.

Die vier Hauptmaßnahmen:

  1. Stark gegen Rechtsextremismus: Widerstandsfähige Strukturen (Beschluss 1)
    • Der Vorstand soll bis 2026 einen Unvereinbarkeitsbeschluss entwickeln, der rechtsextreme, rechtspopulistische oder menschenfeindliche Positionen für unvereinbar mit der aej-Arbeit erklärt.
    • Mitarbeitende und Vertreter*innen müssen sich zu christlichen Werten (Nächstenliebe, gleiche Würde, Gerechtigkeit etc.) bekennen.
  1. Stark gegen Rechtsextremismus: Bildung ist Haltung – Jugend stark machen (Beschluss 2)
    • Förderung der Fähigkeit junger Menschen, rechtsextremen Positionen argumentativ zu begegnen und demokratische Prozesse zu gestalten.
    • Schaffung einer zentralen Plattform bis zur MV 2026 zur Bündelung von Materialien und Bildungsangeboten.
  1. Stark gegen Rechtsextremismus: Medienbildung und Jugendpolitik im Netz (Beschluss 3)
    • Entwicklung von Weiterbildungen/Modulen für Ehren- und Hauptamtliche zum Erkennen von rechtsextremen Inhalten, Umgang mit Hass im Netz und digitaler Sicherheit.
    • Forderung nach einem sichereren Netz, besserer Regulierung sozialer Medien und konsequenter Strafverfolgung von Hasskriminalität.
  1. Stark gegen Rechtsextremismus: Aktiv helfen (Beschluss 4)
    • Stärkung struktureller Unterstützungsangebote für Betroffene rechtsextremer Gewalt.
    • Prüfung der Erweiterung von Versicherungsleistungen für rechtliche Schritte und Erstellung einer Übersicht über Ansprechstellen (staatlich, kirchlich, seelsorgerisch).

🛡️ Zusätzlicher Solidaritätsbeschluss:

  • Angriffe auf unsere Engagierten sind kein Einzelfall (Beschluss 7)
    • Betonung der Solidarität mit allen in kirchlichen/evangelischen Kontexten Angegriffenen, Diffamierten oder Bedrohten.
    • Forderung an kirchliche Institutionen und Jugendverbände zur Entwicklung klarer Kommunikationsstrategien gegen rechte Einflussnahme.
    • Die aej wird Gespräche mit der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) suchen, um gemeinsame Verfahren zu erarbeiten.

🎙️ Stimmen:

  • Hansjörg Kopp (aej-Vorsitzender): Die Maßnahmen stärken Strukturen, investieren in Bildung und vermitteln Medienkompetenz. Die Evangelische Jugend verteidigt aktiv christliche Werte und die demokratische Grundordnung.
  • Dr. Annika Schreiter (aej-Generalsekretärin): Die aej lässt Engagierte mit Anfeindungen nicht allein, sondern schafft Schutz, klare Verfahren und verlässliche Strukturen.

Die Beschlüsse sollen die Evangelische Jugend in ihrer Haltung festigen, Strukturen widerstandsfähiger machen und Engagierte schützen.

Die ungekürzte Pressemitteilung könnt ihr hier herunterladen!

Medienhappen aktuell: JIM‑Studie 2025 

Digitale Welten, KI‑Alltag und Medienkompetenz

Die aktuelle Folge von Medienhappen beleuchte auf kurze und sehr informative Weise die aktuelle JIM-Studie 2025.
Ein Reinhören lohnt sich!

Hier einmal eine Übersicht der behandelten Themen des Podcast:

Herbst-Auszeiten

Im November ist das Team im Landesjugendpfarramt bis auf zwei Tage für euch da!

Am Dienstag, den 04. und  11. November, könnt ihr niemanden in der Haareneschstr. 58 erreichen, da wir da alle außer Haus sind.

In der übrigen Zeit bis zu den Weihnachtsferien könnt ihr uns aber wie gewohnt erreichen.
Ab den Weihnachtsferien ist das Team der Verwaltung im Landesjugendpfarramt nicht im Einsatz.
Und im neuen Jahr, ab dem 5 Januar, steht euch dann das Team der Verwaltung wieder frisch und munter wie gewohnt als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Übrigens:  Ihr könnt eure Anfrage auch jederzeit gerne per E-Mail an landesjugendpfarramt@kirche-oldenburg.de senden.
Wir melden uns dann so bald als möglich.

Auf unserer Website findet ihr die direkten Kontaktdaten zu allen Teammitgliedern, so könnt ihr eure Anfragen auch direkt an den*die jeweilige*n Kolleg*in schicken.

Wir wünschen euch allen eine sturmfreien und erlebnisreichen Herbst und Advent.

Bild: Paweł Sakowski from Pixabay

Neuer Verband in der Jugendkammer aufgenommen

Wir begrüßen die Johanniter-Jugend Oldenburg in der Jugendkammer!
Die Johanniter-Jugend ist in der letzten Sitzung der Jugendkammer aufgenommen worden und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Die Johanniter-Jugend aus Oldenburg und Umgebung, bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in einem freundlichen und offenen Umfeld Erste-Hilfe-Kenntnisse zu erwerben, die ein Leben lang wertvoll bleiben.

Wenn ihr mehr über die Johanniter-Jugend erfahren wollt, dann schaut euch ihre Homepage an!

Moin

Nun grüße ich (Ulrich Bohlken) euch aus dem Landesjugendpfarramt, denn seit September bin ich hier als Pädagogische Leitung angestellt und habe als zweites Aufgabengebiet die Öffentlichkeitsarbeit zu verantworten.

Aber vielleicht erst einmal ein paar Fakten zu mir und meinem Werdegang:

Geboren wurde ich in Westerstede und habe meine Kindheit und Jugend im Ammerland verbracht. Seit meinem 14 Lebensjahr bin ich in der Ev. Jugend aktiv.
Als Ehrenamtlicher war ich in Ihausen und im Kreisjugendkonvent Ammerland unterwegs.
Habe nebenbei eine Ausbildung zum Elektromechaniker an der Uni in Oldenburg absolviert. Zivildienst im Rettungsdienst Ammerland abgeleistet und ein paar Jahre als Geselle in einem kleinen Familienbetrieb gearbeitet…

Mit 24 Jahren bin ich dann zu der Einsicht gelangt, dass der Beruf als Diakon eine willkommen neue Perspektive für mich sein könnte.
Gedacht, getan. Nach einem Vorpraktikum im CVJM Duisburg ging es für mich nach Kassel an das CVJM Kolleg. Danach habe ich meine ersten sechs Berufsjahre in der Schlesischen Oberlausitz verbracht.
2004 wechselte ich dann auf die Stelle des Regionaljugendrefenten im Kirchenkreis Stedingen (Wesermarsch). Weitere Stationen waren der Kreisjugenddienst (KJD) Oldenburg Stadt, das Landesjugendpfarramt, der KJD Oldenburger Münsterland und zum Schluss der KJD Wesermarsch.

Nun möchte ich meine gesammelten Erfahrungen im Landesjugendpfarramt einbringen und bin gespannt auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. Ich liebe Veränderungen und probiere gerne Neues aus. Ich habe einen guten Blick für Strukturen und kann mich auf neue Situationen einstellen. In Zukunft werden wir einige Experimente in der Arbeit mit Kinder, Konfirmanden und Jugendliche wagen und sicher werden einige davon scheitern, aber so lernen wir ja schon unser Leben lang und bauen dann auf den Erfolgen weiter auf.

In diesem Sinne, auf eine gute Zusammenarbeit!

Ulli Bohlken

Wir begrüßen Kerstin Wille als neue Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt

Hallo zusammen,

mein Name ist Kerstin Wille und seit dem 15.08.2025 bin ich im Landesjugendpfarramt als Bildungsreferentin für Kindeswohl und Prävention von sexueller Gewalt tätig.

Nach meinem Studium mit Abschluss als Diplom-Pädagogin (Studienrichtung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung) arbeitete ich mehrere Jahre in den Freiwilligendiensten als pädagogische Fachkraft. Hier konnte ich viel Berufserfahrung in der Bildungsarbeit und Begleitung von Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen sammeln. In meiner letzten Tätigkeit im Bereich Ehrenamtskoordination gehörte es unter anderem zu meinen Aufgaben, Austauschangebote, Fortbildungen und Vorträge für Ehrenamtliche und die breite Öffentlichkeit zu organisieren sowie Auszubildende aus Wirtschaftsunternehmen bei sozialen Projekten zu betreuen.

Mich motiviert es, Menschen mit Wissen zum Handeln und zur Reflexion zu befähigen. Kindeswohl und Prävention liegt mir dabei besonders am Herzen, weil Kinder und Jugendliche einen besonderen Schutz benötigen, um gut aufwachsen zu können. Im Mittelpunkt der Präventionsarbeit steht nicht nur Wissensvermittlung sondern im Idealfall bei allen Beteiligten eine bewusste Haltung, die sowohl bei kirchlichen Angeboten (aber auch darüber hinaus) eine Kultur der Achtsamkeit verankert. Ich freue mich daher auf viele Schulungen, die ich in naher Zukunft mit Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in der Jugendarbeit durchführen darf, um miteinander ins Gespräch zu kommen und für die Thematik zu sensibilisieren.

Fachtag: Geschlechtliche Vielfalt auf Freizeiten 13.11.2025

Geschlechtliche Vielfalt auf Freizeiten – wie gehen wir damit um? Welche Chancen und Herausforderungen sind damit verbunden? Vielleicht auch welche Ängste?

Ich möchte den Fachtag nutzen, um mit euch in den Austausch zu kommen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, was hat sich in der Praxis bewährt? Welche Unterstützungsangebote benötigt ihr, um bspw. eine gemischtgeschlechtliche Zimmerverteilung auf Freizeiten zu ermöglichen?

Unterstützt werden wir an dem Tag von SCHLAU Oldenburg, einem queeren Aufklärungsprojekt – hier wagen wir einen etwas persönlicheren Blick auf das Thema. Auch unser Kollege Björn Kraemer wird mit uns gemeinsam über die Vereinbarkeit von gemischtgeschlechtlichen Zimmern und Schutzkonzepten bzw. Prävention im Allgemeinen sprechen.
Hier kommt ihr direkt zur Anmeldung: https://forms.churchdesk.com/f/UjvnNJXSaI

Wir begrüßen Melina Menkens als neue Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt

Hallo zusammen,

mein Name ist Melina Menkens und ich bin seit August als Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt mit dem Schwerpunkt „Kirche mit Kindern“ tätig. Neben der Arbeit im Landesjugendpfarramt studiere ich die Fächer Deutsch und Ev. Theologie auf Gymnasiallehramt an der Universität in Oldenburg und beginne nun mit meiner Masterarbeit im Bereich der Antisemitismuskritik und arbeite mit der ersten jüdischen Talkshow in Deutschland: Freitag Nacht Jews. Hierbei untersuche ich, wie Jüd*innen selbst von antisemitischen Erfahrungen berichten und wie man diese Erlebnisse präventiv mit Schüler*innen nutzen kann, um sie für das Thema Antisemitismus, aber auch generell für jegliche Art der Diskriminierung, zu sensibilisieren.

Mein Weg in die Kirche begann bereits früh durch meine ehrenamtliche Arbeit in Delmenhorst. Ob bei Freizeiten, Konfi-Projekten oder als musikalische Unterstützung bei Taufen und Hochzeiten – Kirche ist für mich nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Raum für Gemeinschaft, Engagement und persönliche Entwicklung.

Mein Studium in Verbindung mit vielen praktischen Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit hat in mir den Wunsch verstärkt, Kirche aktiv mitzugestalten. Nach über vier Jahren als Pädagogische Mitarbeiterin und DaF/DaZ Lehrkraft in der Schule beginnt für mich nun ein neuer Abschnitt und ich freue mich sehr darauf!

In meiner neuen Aufgabe als Bildungsreferentin ist mir besonders wichtig, dass Kinder sich in der Kirche gesehen fühlen. Ich möchte dazu beitragen, dass sie einen Zugang zur Kirche finden, der ihre Lebenswelt, ihre Fragen und ihre Perspektiven ernst nimmt. Mein Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Kinder Glauben erleben und ihre eigene Sprache für Gott entdecken können. Gleichzeitig liegt ein wichtiger Teil meiner Arbeit darin, die Menschen zu unterstützen, die mit Kindern Kirche gestalten – ob ehrenamtlich oder hauptamtlich. Ich möchte sie durch Austausch, Begleitung, Materialien, Ideen und Fortbildungsangebote stärken. Denn gute Kindergottesdienste, Projekte oder Aktionen entstehen dort, wo Menschen sich unterstützt fühlen, Freunde an ihrer Aufgabe haben und die Möglichkeit bekommen, sich weiterzuentwickeln – und genau dazu möchte ich beitragen.

Ich habe bereits ein paar Ideen mitgebracht und bin gespannt, wie diese sich nach und nach umsetzen lassen. Interessierte und Kolleg*innen sind herzlich eingeladen sich bei Fragen, Anregungen oder zum Austausch an mich zu wenden.

 

Ich freue mich auf viele Begegnungen, Gespräche und Projekte mit Ihnen und euch!

Eingeschränkt erreichbar

In den Sommerferien sind einige Kolleg*innen im Urlaub oder auf Maßnahmen. In der Zeit vom 21. Juli bis 01. August 2025 ist die Verwaltung im Landesjugendpfarramt eingeschränkt erreichbar. Gerade in diesem Zeitraum empfehlen wir euch, Anfragen per E-Mail an landesjugendpfarramt@kirche-oldenburg.de zu senden.

Auf unserer Website findet ihr auch die Kontaktdaten aller Teammitglieder. So könnt ihr eure Anfragen direkt an den oder die jeweilige*n Kolleg*innen senden.

Das Krisenmanagement bleibt von diesen Einschränkungen selbstverständlich unberührt. Ein Krisenteam steht jederzeit verlässlich zur Verfügung.

Wir wünschen euch allen eine gesegnete und erlebnisreiche Zeit.