Wir begrüßen Melina Menkens als neue Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt
Hallo zusammen,
mein Name ist Melina Menkens und ich bin seit August als Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt mit dem Schwerpunkt „Kirche mit Kindern“ tätig. Neben der Arbeit im Landesjugendpfarramt studiere ich die Fächer Deutsch und Ev. Theologie auf Gymnasiallehramt an der Universität in Oldenburg und beginne nun mit meiner Masterarbeit im Bereich der Antisemitismuskritik und arbeite mit der ersten jüdischen Talkshow in Deutschland: Freitag Nacht Jews. Hierbei untersuche ich, wie Jüd*innen selbst von antisemitischen Erfahrungen berichten und wie man diese Erlebnisse präventiv mit Schüler*innen nutzen kann, um sie für das Thema Antisemitismus, aber auch generell für jegliche Art der Diskriminierung, zu sensibilisieren.
Mein Weg in die Kirche begann bereits früh durch meine ehrenamtliche Arbeit in Delmenhorst. Ob bei Freizeiten, Konfi-Projekten oder als musikalische Unterstützung bei Taufen und Hochzeiten – Kirche ist für mich nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Raum für Gemeinschaft, Engagement und persönliche Entwicklung.
Mein Studium in Verbindung mit vielen praktischen Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit hat in mir den Wunsch verstärkt, Kirche aktiv mitzugestalten. Nach über vier Jahren als Pädagogische Mitarbeiterin und DaF/DaZ Lehrkraft in der Schule beginnt für mich nun ein neuer Abschnitt und ich freue mich sehr darauf!
In meiner neuen Aufgabe als Bildungsreferentin ist mir besonders wichtig, dass Kinder sich in der Kirche gesehen fühlen. Ich möchte dazu beitragen, dass sie einen Zugang zur Kirche finden, der ihre Lebenswelt, ihre Fragen und ihre Perspektiven ernst nimmt. Mein Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Kinder Glauben erleben und ihre eigene Sprache für Gott entdecken können. Gleichzeitig liegt ein wichtiger Teil meiner Arbeit darin, die Menschen zu unterstützen, die mit Kindern Kirche gestalten – ob ehrenamtlich oder hauptamtlich. Ich möchte sie durch Austausch, Begleitung, Materialien, Ideen und Fortbildungsangebote stärken. Denn gute Kindergottesdienste, Projekte oder Aktionen entstehen dort, wo Menschen sich unterstützt fühlen, Freunde an ihrer Aufgabe haben und die Möglichkeit bekommen, sich weiterzuentwickeln – und genau dazu möchte ich beitragen.
Ich habe bereits ein paar Ideen mitgebracht und bin gespannt, wie diese sich nach und nach umsetzen lassen. Interessierte und Kolleg*innen sind herzlich eingeladen sich bei Fragen, Anregungen oder zum Austausch an mich zu wenden.
Ich freue mich auf viele Begegnungen, Gespräche und Projekte mit Ihnen und euch!



